Tagebuch 2015/2016

Neben persönlichen Gesprächen, Präsentationen und Führungen über unseren Naturlehrpfad ist heutzutage das Internet natürlich eine wichtige "Werbefläche". Natürlich sind wir im WWW auf unserer eigenen und den Internetseiten der Kleingartenorganisationen und unserer Kooperationspartner zu finden:

Aber natürlich versuchen wir auch auf anderen Internetportalen präsent zu sein. Durch die hohe Fluktuation, insbesondere kleinerer Portale, kostet es vergleichbar viel Zeit alle Links immer aktuell zu halten:

(c) pepsprog  / pixelio.de

Zu Weihnachten sind wir mit unserem Adventsmarkt natürlich auch auf entsprechenden Portalen zu finden:
z.B. unter

 

Ansonsten haben wir das Jahr 2015 mit der Pflege des Naturlehrpfades und den Planungen und Vorbereitungen für unseren ersten eigenen "Laubenpieper-Adventsmarkt" verbracht.

So einen Markt zu organisieren ist ja fast aufregender, als einen Naturlehrpfad anzulegen. Vor allen Dingen Standmieter zu finden, wie wir sie uns wünschen, ist gar nicht so leicht. Hätten wir gewollt, wäre es ein Weihnachtsmarkt wie viele andere geworden - von "China-Socken" bis "Thai-Schlüppis" und Flohmarktware war so ziemlich alles dabei - nur die bastelnden Kleingärtner lassen leider bis heute auf sich warten.

Internationale Grüne Woche 2016

 

Schon ist wieder ein Jahr um, der 1. Adventsmarkt war ein voller Erfolg, und nun sind die Schnippel-Girls schon wieder auf der IGW:

         Quelle: Gartenfreund - Ausgabe 03/2016 -W. Wächter Verlag

Familienfest in der "Weißen Siedlung"

Wie schon auf der Grünen Woche haben wir uns das Thema "Recyclingbasteln" für das Familienfest ausgesucht. Insbesondere die Geldbörsen aus Tetra Paks sind der große Renner.

Besuch von Fritz Felgentreu - unser Abgeordneter im Deutschen Bundestag

Auf Bitte des Bezirksverbands Berlin-Süden der Kleingärtner e.V. zeigen wir heute Herrn Fritz Felgentreu, direkt gewählter Abgeordneter für Neukölln im Deutschen Bundestag, unseren Naturlehrpfad. Doch neben den einzelnen Stationen erkennt Herr Felgentreu sehr schnell, was sich noch alles dahinter verbirgt:

- Naherholungsgebiet für unsere Nachbarn

- soziale Kontakte

- Zusammenarbeit von Wirtschaft, Politik und Privatpersonen

- Klimaschutz

- Integration

Quelle: Gartenfreund - Ausgabe 07/2016 -W. Wächter Verlag

Getreidegarten 2.0

 

Auch bei den Schnippel-Girls funktioniert nicht immer alles auf Anhieb!

So ein Fall ist z.B. unser Getreidegarten:
Das ging schon damit los, dass wir ursprünglich im hinteren Bereich ein Feuchtbiotop geplant hatten. Von diesem Gedanken mussten wir uns aber leider verabschieden. Das Gelände ist für jedermann zugänglich - also auch für Kinder und steht nicht permanent unter Beobachtung. Also müsste das Feuchtbiotop so abgesichert sein, dass es keinem Kind möglich ist dort in irgendeiner Art Schaden zu nehmen. Man kann sich da ja allerhand ausmalen. Der Sohn der Leiterin der Schnippel-Girls wäre beinahe mal in einem Gartenteich ertrunken - wäre nicht sein Schutzengel in Gestalt seiner Cousine gewesen. Also definitiv kein Feuchtbiotop!!!

Wir hatten gedacht: So ein Getreidegarten macht ja nicht so viel Arbeit - Getreide wird auf den Äckern ja auch nur ausgesät und dann wächst er bis er geerntet wird. Zwischen den Beeten kommt ein großes Blumenbeet mit Stauden - die machen nicht viel Arbeit. Und der Rest wird Rasen - der wird dann alle 14 Tage gemäht - fertig!  Oh, Oh - da waren wir wohl etwas blauäugig.

 

Als größtes Problem erwiesen sich die diversen "Wildkräuter". Aufgrund der Tatsache, dass die Parzelle jahrelang nicht bewirtschaftet worden war, war der Boden voller Samen und Wurzeln. Insbesondere der wilde Hopfen kam vom Heidekampgraben aus herüber und überwucherte die Heckenrosen (die übrigens auch nicht so recht wachsen wollten und letztlich entfernt wurden). Ein weiteres Problem waren die Brennnesseln, die sich über Rhizome verbreiten. Z.B. das Roggen-Beet war so von ihnen durchsetzt, dass man kaum den Roggen dazwischen sah. So ähnlich sah es mit der Acker-Winde aus.

Da auch der restliche Naturlehrpfad seine Pflege braucht, war die Zeit für den Getreidegarten nie ausreichend, und so sah de Garten niemals schön und immer ein wenig vernachlässigt aus.  Ende 2015 waren wir dann soweit, die Parzelle abzugeben und für ihre ursprünglichen Bestimmung wieder freizugeben. Manchmal muss man halt einsehen, dass man sich übernommen hat.

 

Doch dann nahte 2016 die Rettung für den Getreidegarten. Zwei Gartenfreunde unserer Kolonie (Monika Thielecke und Jürgen Lutosch) übernahmen die Regie. Mit viel Liebe und noch mehr Arbeit und Engagement machten die beiden aus "einem hässlichen Entlein einen wunderschönen Schwan".

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