Fledermausquartier

Die Fledermäuse sind eine Säugetiergruppe, die zusammen mit den Flughunden die Ordnung der Fledertiere bilden. Sie sind neben den Vögeln die einzigen Wirbeltiere, die aktiv fliegen können. Weltweit gibt es rund 1000 Fledermausarten. Mit ihrem Echoortungssystem (oder auch Ultraschallortung) haben die Fledermäuse eine sehr komplizierte und effektive Methode entwickelt, die es ihnen ermöglicht, sich im Dunkeln zurechtzufinden und Insekten zu jagen, ohne ihre Augen einzusetzen.

Alle 24 in Mitteleuropa beheimateten Fledermausarten sind ausnahmslos
in ihren Bestand gefährdet und vom Aussterben bedroht!

Fledermäuse übernehmen eine wichtige Funktion bei der biologischen „Schädlingsbekämpfung“. Der Nahrungsbedarf von Fledermäusen ist sehr groß. Durch wissenschaftliche Untersuchungen weiß man, dass Fledermäuse im Verlauf eines Sommers bis zu einem Kilo Insekten vertilgen. Das entspricht immerhin einer Menge von einer halben Million Insekten.

Die meisten Fledermäuse ziehen im Winter in den Süden und legen dabei zwischen 100 und 800 Kilometer zurück. Es gibt jedoch auch stationäre Arten wie die Kleine Hufeisennase, die Bechsteinfledermaus oder das Braune Langohr, die vergleichbar unseren Standvögeln ganzjährig ortstreu sind.

Und genau für die haben die Schnippel-Girls 2018 diese Fledermaushöhle der Fa. Schwegler angeschafft und in einer Kastanie am Vereinsplatz angebracht.