Die Stiftung Naturschutz Berlin

Die Stiftung Naturschutz ließ sich von unserer Idee relativ schnell überzeugen. Aber das Konzept in der bisherigen Form, war der Stiftung zu „langweilig“ und der geplante Naturlehrpfad zu „klein“. Wir sollten deutlich größer und ansprechender planen. Man will uns finanziell unterstützen sollten aber trotzdem nach weiteren Sponsoren suchen. Gesagt - getan, die Planung ging also erneut los.

Inzwischen hatten wir März 2009, es waren seit unserer Idee bereits rund 9 Monate vergangen.

Da Geld fast keine Rolle zu spielen schien konnten wir jetzt endlich auch unsere eigenen Kolonisten informieren und um deren Zustimmung im Rahmen der Mitgliederversammlung bitten. Dazu bastelten wir unsere erste PowerPoint-Präsentation (und es sollten noch viele folgen). Wir wollen nicht übertreiben, aber unser Vortrag löste wahre Begeisterungsstürme aus. Auch wenn einige Kolonisten Bedenken äußerten war die Abstimmung mehr als eindeutig und so konnten wir weiter planen.

"Nebenbei" wurde die Kinderhausfete organisiert. Da es unser 10. Fest war sollte es etwas ganz besonderes werden und nahm uns ganz schön in Anspruch. Es war eine "Knallerfete" und trotzdem ging das "Klinken putzen" weiter. Fast jeder kennt jemanden, der jemanden kennt, der uns kennenlernen sollte und der uns evtl. weiterhelfen könnte.  Dabei entstanden Kontakte, die bis heute bestehen. Wir lernten, dass ein Dendrophon eine Art Baumxylophon ist, dass ein Barfußpfad eine tolle Sache ist und dass unterschiedliche Vogelarten unterschiedlich große Einfluglöcher an ihren Nistkästen bevorzugen. Und der Naturlehrpfad wurde in unseren Köpfen stückchenweise  größer und interessanter.

Wir erfuhren, dass es in anderen Kolonien sog. Schulgärten gibt, die von Schulen oder Kitas genutzt werden. Auch unsere Kolonie hatte eine Parzelle, die seit Jahren nicht verpachtet war. Spätestens jetzt war es an der Zeit unsere Dachorganisationen, den Bezirksverband Berlin-Süden der Kleingärtner und den Landesverband Berlin der Gartenfreunde zu informieren und um Unterstützung zu bitten. Vorstand und Bezirksverband waren einverstanden unter der Bedingung, dass wir die alte verfallene Laube in Eigenleistung abreißen würden. OK - das schaffen wir auch noch!

Unser Konzept hatten wir nun bereits zigmal überarbeitet und hatten nun eine vorläufige Endfassung mit 15 Stationen, Insektenhotel, Dendrophon, Naschstation, Schaubienenstock, usw. mit kalkulierten Materialkosten von mehr als € 20.000,--

Inzwischen war es bereits Herbst 2009 und außer der Zusage der Stiftung Naturschutz und einigen Zusagen zur Unterstützung mit kleineren Sachspenden und in Form von Arbeitsleistung hatten wir noch keine weiteren größeren Sponsoren.

 

Also auf zur Öffentlichkeitsarbeit - Nur wer weiß, dass es uns gibt, kann uns auch helfen!

Doch dieser Schritt musste erst einmal warten - dachten wir.

Wie bereits erwähnt, nahm die Bastelgruppe regelmäßig mit einem großen Verkaufsstand am Alt-Buckower Adventsmarkt teil. Und auch das will vorbereitet werden. Da bekamen wir von der Marktleitung des Adventsmarktes das Angebot am Sonntag einen freigebliebenen Stand neben unserem kostenlos zu nutzen.  Wau, was für eine Möglichkeit.  Wir könnten ausführlich über unser Projekt berichten, schließlich weiß man ja nie wer einem bei den mehreren Tausend Besuchern, die den Adventsmarkt besuchen, so über den Weg läuft. Zudem schien es eine super Gelegenheit zu sein, alle bisher Beteiligten zu diesem Adventsmarkt einzuladen und auf unsere dortigen Aktivitäten bezüglich des Naturlehrpfades aufmerksam zu machen. Außerdem könnten wir auch gleich noch selbst gebastelte Futterstellen, Nistkästen, Insektenhotels usw. ausstellen (und verkaufen ).

In diesem Zusammenhang besuchte uns neben der Leiterin der Gartenarbeitsschule Neukölln Frau Kuschnero auch der damalige Präsident des Landesverbandes Berlin der Gartenfreunde Herr Ehrenberg. Ihm gefiel unsere Präsentation so gut, dass er uns ansprach, ob wir nicht Lust und Möglichkeit hätten, unser Projekt am Stand des Landesverbandes Berlin anlässlich der Internationalen Grünen Woche zu präsentieren.

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